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Dienstag, 9. September 2014

[Rezept] Saté Hühnchen mit Erdnusssauce

Hallo meine Lieben,

nach Ewigkeiten habe ich mal wieder ein Rezept für euch.
Ich liebe asiatisches Essen, vor allem das eingedeutschte aus den günstigen Asisimbissen, die es überall in Deutschland gibt.
In der Schweiz ist Essen gehen ja generell sehr teuer, so dass ich dann doch versuche, das eine oder andere mal selbst zu machen.

Ich war lange auf der Suche nach dem perfekten Erdnusssaucen-Rezept und endlich habe ich es für mich gefunden. Nachdem ich dieses Gericht nun schon mehrfach nachgekocht habe, stelle ich es euch heute vor. Und es geht wirklich schnell und schmeckt super lecker!

Zutaten für das Hühnchen:

  • Hühnchenbrustfilet (Menge nach Belieben, in Stücke geschnitten)
  • Für die Marinade (reicht für ca. 500 g Fleisch) 3 EL Sesamöl, 2 EL Sojasauce und etwas Salz verrühren. Wer es gerne etwas schärfer mag, kann noch 2 EL süsse Chilisauce dazu geben. Geriebener Ingwer und / oder gepresster Knoblauch passt auch gut dazu.

Die Hühnchenstücke mit der Marinade verrühren und im Kühlschrank einige Stunden durchziehen lassen. Wer es authentisch mag, kann nun schon Holzschlaschlikspiesse in Wasser einweichen und die Hühnchenstücke kurz vor dem Garen auf die Spiesse stecken. Dann auf ein Backblech (mit Backpapier!) oder auf eine Auflaufform legen und bei 180° C Umluft ca. 25 Minuten im Ofen backen. Ich habe hier die Spiesse einfach weggelassen und die Fleischstücke mit der restlichen Marinade in einer Auflaufform verteilt.

Zutaten für die Erdnusssauce:
  • 100 g Erdnussbutter
  • 100 ml Kokosmilch
  • 2 Schalotten, fein gehackt (ich nehme immer normale Zwiebeln)
  • etwas Zitronensaft
  • 1 TL Sambal Oelek
  • 1 EL Korianderblätter, fein gehackt
  • Salz und Öl

Vorneweg: ich habe es bisher so gemacht, dass ich ein ganzes Glas Erdnussbutter (ca. 400 g) verwendet habe und die restlichen Zutaten angepasst habe und dann einfach mehrere Portionen eingefroren habe. Das klappt super und nach dem Auftauen schmeckt die Sauce immer noch sehr gut.
Bezüglich des Sambal Oelek bin ich etwas vorsichtiger, weil wir es nicht zu scharf mögen und wenn ich einen Bund Koriander hole, dann mache ich den ganz dran, denn der Rest würde sonst nur im Müll landen. Den Koriander empfehle ich auf alle Fälle, der rundet den Geschmack wirklich hervorragend ab.

Zuerst die Zwiebeln mit etwas Öl anbraten, dann die Erdnussbutter dazu geben und danach die Kokosmilch. Einmal ordentlich aufkochen lassen. Wem die Sauce zu dickflüssig ist, nimmt einfach etwas mehr Kokosmilch oder normale Milch bzw. Wasser. Dann nach Belieben würzen und die gehackten Korianderblätter dazu geben.
Wegen der Zwiebeln gehe ich dann immer noch mal mit dem Pürierstab durch, dass es eine homogene Sauce ohne Stückchen gibt. 
Am besten eignet sich als Beilage Reis dazu.

Guten Appetit,
euer Puminchen

Samstag, 9. November 2013

Couscous-Salat

Hallo meine Lieben,

Couscous-Salat kommt bei uns immer mal wieder dann auf den Tisch, wenn es was frisches sein soll, das aber auch satt macht :).
Er ist einfach auch mal was anderes, wenn man z.B. zum Grillen eingeladen wird und auch die Vegetarier freuen sich.
Und er ist einfach lecker und geht schnell!

Zutaten:
  • 250 g Couscous
  • 250 ml heisse Gemüsebrühe
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • ca. 5 Strauchtomaten
  • 1/2 Gurke
  • 1 Dose Mais
  • evtl. etwas Öl
Den Couscous mit der Brühe übergiessen, vermischen und min. 10 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit alles Gemüse waschen, evtl. schälen und kleinschneiden.
Theoretisch kann man nun das ganze Gemüse mit dem Couscous vermischen. 
Ich wende allerdings immer die Transplantierten-Variante an, die ich auch bekömmlicher finde: ich gare in einer Pfanne mit etwas Öl die Frühlingszwiebeln, die Paprika, den Mais und auch die Tomaten etwas durch. Die (geschälte) Gurke kommt so dazu.

Zutaten für die Sosse:
  • 2 EL Ketchup
  • 2 EL Essig (z.B. weisser Balsamico)
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 TL Currypulver
  • 1 EL süsse Sojasauce
  • 3 EL Sweet Chili Sauce
  • Salz, Pfeffer, Muskat
Alle Sossenzutaten gut miteinander verrühren und mit dem restlichen Salat vermischen. Evtl. nachwürzen und dann ein paar Stunden ziehen lassen.
Ich finde, er schmeckt besser, wenn er nicht zu kalt ist, also ruhig ausserhalb des Kühlschrankes aufbewahren, dann aber auch zügig verputzen.
Guten Appetit und liebe Grüsse,
euer Puminchen

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Zottelmonsterkuchen für Halloween

Hallo meine Lieben,

heute ist ja Halloween und obwohl mich das eher weniger interessiert, bin ich doch mittendrin, weil Froggi das super spannend findet.
Deshalb haben wir gestern einen Halloween-Kuchen gebacken und heute bei meinem Mann im Büro schon in gemütlicher Runde verputzt. Und ich muss sagen, er war wirklich lecker.
A propos - das Rezept stammt auch aus der Lecker und zwar aus der Nr. 11 (November 2013). Ich habe das Rezept komplett übernommen, nur dekomässig ein paar kleine Abänderungen vorgenommen.

Zutaten für den Kuchen:

  • 3 Eier
  • 175 g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 100 ml Orangenlimo
  • Saft einer Zitrone
  • 75 ml neutrales Öl
  • 125 g Schmand
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 300 g Mehl

Eier und (Vanille-)Zucker schaumig rühren. Die Limo, Schmand, Öl und Zitronensaft dazu geben und alles miteinander verrühren. Dann das Mehl und das Backpulver unterrühren und in eine Springform geben. Laut Rezept eine mit 18 cm Durchmesser, ich habe nur eine mit 26 cm und das ging auch. Das Monster wird dann einfach grösser und flacher.
Den Teig dann bei 175° C Umluft eine Stunde lang backen. Evtl. mit Backpapier abdecken, damit er nicht zu braun wird. Danach gut auskühlen lassen.


Zutaten für das Frosting:

  • 125 g weiche Butter
  • 450 g Frischkäse, natur
  • 125 g Puderzucker
  • Lebensmittelfarbe
  • 6 Lutscher

Die weiche Butter mit dem Frischkäse verrühren und dann den Puderzucker unterrühren. Nun kommt die Lebensmittelfarbe. Da kann man nehmen, was man möchte. Froggi wollte ein rotes Monster, ich hatte aber nur dieses Set mit den 4 kleinen Tübchen aus dem Supermarkt und die geben nicht so viel her. Die Creme war nur hellrosa, so dass wir noch die blaue Farbe dran getan haben. Das Ergebnis lässt sich dann einigermasssen sehen. Ich empfehle euch, besorgt euch eine gute Lebensmittelfarbe im Pulverform.
Danach schmiert man den Kuchen mit ca. 1/3 der Creme erst mal ein und gibt den Rest in einen Spritzbeutel (wahlweise auch ein Gefrierbeutel, von dem man dann eine kleine Ecke abschneidet) und spritzt diese Monsterzotteln drauf.
Als Augen steckt man einfach Lutscher oben drauf. Laut Originalrezept kann man die Pupillen mit Kuvertüre basteln. Ich war faul und habe die schwarzen Punkte einfach mit einem Edding drauf gemalt!
Und das war's auch schon. Dann den Kuchen am besten noch ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Creme fest wird.

In diesem Sinne: Happy Halloween!
Liebe Grüsse,
euer Puminchen

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Rindergulasch

Hallo meine Lieben,

heute gibt es wieder ein Rezept von mir. Es handelt sich um einen Klassiker, der gut zu festlichen Anlässen passt, aber auch den Alltag zu etwas besonderem macht: Gulasch.
Ich bin ja nicht so der riesen Fleischesser und am liebsten arbeite ich mit Hackfleisch, aber dieses Rezept koche ich doch regelmässig nach, weil es wirklich lecker ist und trotz der vielen Zeit, die es benötigt, sehr einfach ist.

Zutaten:
  • 750 g Rindergulasch
  • Ca. 5 Zwiebeln, grob gewürfelt
  • 3 EL Öl
  • 300 ml trockenen Rotwein
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kümmel, Muskat
  • 100 ml Sahne
  • Evtl. etwas Mehl zum Abbinden

Die Zwiebeln grob würfeln. Es reicht wirklich, sie nur sehr grob zu schneiden, da sie durch die lange Garzeit zerfallen. Das Rindfleisch (z.B. aus der Schulter) schon am besten gewürfelt kaufen. Öl in einem grossen Topf erhitzen und dann die Zwiebeln und das Fleisch anbraten.
Mit dem Rotwein ablöschen und etwas weiter kochen lassen. Dann die Brühe dazu geben, den Herd auf kleine Flamme stellen und das Ganze mal so ca. 2 bis 3 Stunden köcheln lassen.
Ich gebe dann schon mal den Kümmel dazu, damit der schön weich wird und der Geschmack sich gut verteilt. Ist aber auch nicht jedermanns Sache und kann man getrost weglassen.
Durch das Köcheln und die vielen Zwiebeln dickt die Sosse etwas ein. Wenn das Fleisch schön zart ist, gibt man die Sahne dazu und würzt es nach Belieben.
Wem die Sosse nun zu dünn ist, kann sie mit etwas Mehl oder Stärke abbinden. Wem sie zu dick sein sollte, kann noch etwas Sahne dazu geben.

Wir essen fast immer Kartoffelknödel und Rotkohl dazu (das Pulver aus der Packung und den Kohl aus dem Glas...), aber auch Salzkartoffeln, Nudeln oder Spätzle passen gut dazu sowie ein schöner grüner Salat.
Viel Spass beim Nachkochen!
Liebe Grüsse,
euer Puminchen

Dienstag, 17. September 2013

Kürbiscremesuppe

Hallo meine Lieben,

wie ja leider nicht zu übersehen ist, hat der Herbst mittlerweile bei uns Einzug gehalten.
Obwohl ich Suppen das ganze Jahr hindurch esse, schmecken sie mir bei diesem Wetter besonders gut.
Ein Klassiker im Herbst ist die Kürbiscremesuppe und ich möchte euch heute schnell mein Rezept zeigen.

Zutaten:

  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis
  • 2-3 Zwiebeln
  • ca. 5 mittlere Kartoffeln
  • etwas Öl
  • ein Stückchen Ingwer
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • Pfeffer, Salz, Muskat, Currypulver
  • ca. 100 ml Sahne

Als erstes muss man den Kürbis in kleine Stücke schneiden, was ich immer am mühsamsten finde. Der Vorteil des Hokkaido-Kürbises ist, dass man diesen nicht schälen muss. Somit hat man weniger Schwund und Arbeit!
Ebenso die Kartoffeln und Zwiebeln klein schneiden. Den Ingwer (Menge nach Bedarf) klein raspeln. 
Alles zusammen mit etwas Öl in einem grossen Topf anrösten. Danach mit einem Liter Gemüsebrühe ablöschen und weich kochen. Die Suppe dann mit dem Pürierstab solange pürieren, bis keine Stücke mehr drin sind. Nun noch die Sahne dazu geben und nach belieben würzen. Für den asiatischen Hauch Currypulver (Golden Elephant) dazu geben, ich nehme meist so ca. 2 TL.
Evtl. noch mit gerösteten Kürbiskernen und Kürbiskernöl verzieren.
Guten Appetit,
euer Puminchen

Sonntag, 25. August 2013

Brandteig-Käsebrötchen

Hallo meine Lieben,

heute gibt es mal wieder ein Rezept. Wie eigentlich fast immer, geht es sehr schnell und ist trotzdem sehr lecker. Die Käsebrötchen eignen sich besonders gut als kleine Snacks, wenn Besuch kommt oder man irgendwo eingeladen ist. Ich hatte sie vorgestern für den KiGa-Elternabend gemacht.

Zutaten:

  • 500 ml Milch
  • 2 TL Salz
  • 120 g Butter
  • Pfeffer und Muskat
  • 250 g Mehl
  • 6 Eier
  • 2 EL süsse Sahne
  • 125 g geriebener Bergkäse oder Parmesan

Die Milch zusammen mit der Butter, dem Salz und Pfeffer und Muskat in einem Topf aufkochen. Dann den Topf vom Herd nehmen und das Mehl dazu geben und das ganze zu einem Kloss abbrennen (= klebrige Masse, die sich gut vom Boden lösen lässt).
Diesen Kloss dann in eine Schüssel geben und mit den restlichen Zutaten verquirlen.
Auf ein Backblech kleine Häufchen setzen und bei 160°C ca. eine halbe Stunde backen.
Je nachdem für welchen Zweck die Brötchen sind, könnt ihr sie kleiner oder grösser machen. 
Viel Spass beim Nachbacken.
Liebe Grüsse,
euer Puminchen

Montag, 17. Juni 2013

Klassischer Kartoffelsalat

Hallo meine Lieben,

heute gibt es seit Ewigkeiten mal wieder ein Rezept von mir.
Gestern hatte ich voll Schmacht auf Kartoffelsalat. Kommt bei mir eher selten vor. In meiner Kindheit mochte ich die klassische Variante nicht so gerne und war immer im siebten Himmel, wenn ich irgendwo Kartoffelsalat mit Mayo bekommen habe.
Mittlerweile mag ich den einfachen fast lieber. Zwar nicht so oft, aber wenn, dann richtig.

Zutaten:

  • 1 kg Pellkartoffeln, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 EL Essig
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL Rapsöl

Die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln und die gewürfelte Zwiebel vorsichtig vermengen. Brühe mit Salz, Pfeffer und Essig mischen und dazu geben. Gut durchmengen und mehrere Stunden (am besten 12) durchziehen lassen. Erst vor dem Servieren das Öl dazu geben. Nochmals gut durchmischen.
Fertig!
Ein sehr einfaches und leckeres Rezept. Jetzt zur Grillsaison erst recht.
Guten Appetit, 
euer Puminchen

Sonntag, 26. Mai 2013

Krümelmonster- und Elmomuffins

Hallo meine Lieben,

heute morgen war ich schon sehr fleissig.
U.a. habe ich Muffins gebacken. Durch instagram gestern inspiriert, habe ich mal wieder Krümelmontermuffins draus gemacht. Und diesmal auch Elmo. Weil Froggi Elmo so mag :).

Zutaten für 10 Muffins
(ich habe 5 Krümelmonster und 5 Elmos gemacht)

  • 125 g flüssige Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 125 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • ein paar Schokodrops für die Optik und den besseren Geschmack :)

Butter, Zucker, Vanillezucker, Eier und Milch verrühren. Dann das Mehl und Backpulver dazu sieben und schön glatt rühren, Schokodrops ebenfalls unterrühren.
In Muffinsförmchen geben und bei 180° C ca. 25 Minuten lang backen.
Gut auskühlen lassen.

Zutaten für die Deko:
  • 100 g Kokosraspeln
  • Lebensmittelfarbe
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • Schokodrops
  • Puderzucker 
  • Zitronensaft

Je 50 g Kokosraspeln mit blauer und roter Lebensmittelfarbe einfärben. Ich habe die Flüssige aus den Tübchen genommen und musste mit den Fingern nachhelfen, damit die Raspeln einigermassen gleichmässig angefärbt werden. Die Hälfte der Menge an Raspeln hätte auch gereicht, aber um die Muffins gut einzutauchen war die Menge schon OK. Die Marzipanrohmasse teilen. Die eine Hälfte habe ich mit rot und gelb für die Elmonasen eingefärbt. Wahrscheinlich wäre das Verhältnis 1/3 zu 2/3 für die Augen besser gewesen, die Nasen erscheinen mir doch etwas gross :).
Die Nasen in der Hand zurecht formen. Die restliche Masse in 20 gleich grosse Stücke teilen. Jedes Stück in der Hand zu einer Kugel formen und dann im Puderzucker wälzen. Danach in einem Teesieb etwas abklopfen, die Schokolinse reindrücken und neben hin legen.
Jetzt den Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft anrühren. Ich habe ihn extrem dick angerührt, damit die Deko auch gut hält!
Die Muffins mit dem Zuckerguss einschmieren (Pinsel oder Finger) und in den Kokosraspeln wälzen. Dann die Augen / Nasen mit Zuckerguss ankleben. Fertig!
Jetzt noch trocken lassen, damit nichts mehr abfällt.
Wer will, kann dem Krümel noch einen Cookie ins Maul schieben :).
So, dann wünsche ich euch einen schönen Sonntag!
Liebe Grüsse,
euer Puminchen

Dienstag, 19. März 2013

Spaghetti alla Puttanesca

... oder so ähnlich!

Hallo meine Lieben,

heute habe ich wieder ein Rezept für euch. Da wir ganz gerne Nudeln essen, habe ich mal wieder ein Rezept rausgesucht, das mal ein bisschen Abwechslung reinbringt. Ich neige ja doch dazu, immer die selben Gerichte zu kochen...
Gestern dachte ich, ich könne mal Spaghetti alla Puttanesca machen und habe heute noch ein paar Zutaten besorgt und so konnte es heute Abend losgehen.
Da ich weder Kapern noch Sardellen mag, habe ich das Rezept etwas abgewandelt. Ob man die Spaghetti dann noch "alla Puttanesca" nennen kann, überlasse ich euch :).

Zutaten:

  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft
  • 1 Dose geschälte Tomaten (400 g)
  • 100 g grüne Oliven, entsteint
  • Pfeffer, Salz, Oregano
  • 400 g Spaghetti

Die Nudeln in Salzwasser kochen.
Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen klein schneiden und im Olivenöl auf kleiner Flamme glasig braten. Den Thunfisch abtropfen lassen und dazu geben. Die Oliven kleinschneiden (ich habe sie geviertelt) und ebenfalls dazu geben.
Die Dosentomaten auch kleinschneiden und ich schneide auch immer noch den Strunken ab, den mag ich nämlich nicht :). Die Tomatenstücke und die Tomatensosse aus der Dose dazugeben und einmal aufkochen lassen.
Mit Pfeffer, Salz und Oregano würzen.
Die Nudeln abschütten und dann mit der Sosse vermengen und gleich servieren.
Guten Appetit!
Liebe Grüsse,
euer Puminchen

Mittwoch, 6. März 2013

Blätterteig-Hackfleisch-Strudel

Hallo meine Lieben,

so langsam geht es mir etwas besser. Ich kann das Haus wieder verlassen, war sogar schon wieder ein bisschen arbeiten und kümmere mich hier um meinen Haushalt.
Es dauert zwar alles noch etwas länger und ich gerate ziemlich schnell ausser Atem, aber wenigstens ist der Abwärtstrend gestoppt.
Ich hoffe, dass ich mich in den nächsten beiden Wochen wieder auf mein Vor-Grippe-Niveau kämpfen kann!

Vielen Dank übrigens für die ganzen Genesungswünsche von euch! Ich freue ich wirklich darüber!
Bald geht es hier auch wieder "normal" weiter, ich habe nämlich bei Douglas bestellt :).

So, und als leichten Einstieg gibt es heute ein Rezept von mir. Um meinen armen Mann etwas für die ganze Doppelbelastung zu entlohnen, koche ich jetzt natürlich besonders leckere Dinge :).
Vor zwei Tagen habe ich einen Blätterteig-Hackfleisch-Strudel gemacht.
Das Rezept habe ich von Chefkoch.de und habe es ein klein bisschen abgewandelt.

Zutaten:

  • 350 g Bio-Hackfleisch (halb und halb)
  • 1 Paprikaschote, rot
  • 1/2 Staudensellerie
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Paprikapulver, edelsüss
  • 2 Tomaten
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 100 g Kräuterfrischkäse
  • 1 Eigelb
  • 450 g TK-Blätterteig

Zwiebeln, Paprika und Staudensellerie, sowie Tomaten fein würfeln und in Olivenöl andünsten. Das Hackfleisch dazu geben und krümelig braten. Mit den Gewürzen nach Belieben abschmecken und das Tomatenmark dazugeben. Nicht wundern, die Masse ist sehr fest und etwas trocken, aber das muss so sein.
Den Blätterteig auftauen lassen und zu einem grossen Rechteck (Backblech-Format) ausrollen. Alternativ kann man auch den frischen Blätterteig aus der Kühltheke nehmen.
Den Blätterteig mit 100 g Kräuterfrischkäse bestreichen und dann die Hackfleischmasse darauf verteilen.
Den Teig von der Längsseite her aufrollen, mit Eigelb bestreichen und bei 180° C ca. 45 Minuten lang backen.
So, vielleicht backt ihr den Studel ja mal nach. Mit vielleicht einer kleinen Salatbeilage eignet er sich gut als Hauptspeise, aber ich denke auch, eine kleine Portion ist eine feine Vorspeise.

Liebe Grüsse,
euer Puminchen

Donnerstag, 14. Februar 2013

Pfannkuchen-Hackfleisch-Auflauf

Hallo meine Lieben,

ich quäle mich durch die Tage und bin froh über jeden, den ich ganz gut rum kriege...

Trotz allem versuche ich den normalen Betrieb hier am Laufen zu halten und dazu gehört natürlich auch die Kocherei.
Vorgestern habe ich einen Pfannkuchen-Hackfleisch-Auflauf gemacht. Auf dem Foto unten seht ihr nur noch die kläglichen Reste, aber so ganz ohne Foto machen die Rezepte-Posts nicht so viel Sinn - meiner Meinung nach. Stellt euch das Stück einfach luftig-fluffig-frisch vor :).

Zutaten für die Pfannkuchen:

  • 200 g Mehl
  • 3 Eier
  • 200 ml Milch
  • 1 Prise Salz
Alles miteinander verrühren (am besten mit dem Mixer / Pürrierstab) und die Pfannkuchen im heissen Öl ausbacken. Ergibt 4 Pfannkuchen.


Zutaten für die Sosse / Füllung:

  • Ca. 300 g Hackfleisch nach belieben (ich nehme immer halb und halb)
  • 1 grosse Zwiebel
  • 1/2 Tube Tomatenmark
  • 1 Dose Mais
  • Pfeffer, Salz, Oregano, Paprikapulver, Brühepulver
  • Wasser
  • Öl
Die Zwiebeln und das Hackfleisch im heissen Öl anbraten. Das Tomatenmark und den Mais dazu geben. Mit beliebig viel Wasser verdünnen, dass die Sosse eine gute Konsistenz hat. Würzen.


Zutaten für das "Topping":

  • 200 g Schmand
  • 100 g geriebener Emmentaler
  • 1 Tomate, fein gewürfelt
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Schuss Milch
Einfach alle Zutaten miteinander verrühren.

Und nun das Ganze einfach auflaufmässig schichten. Pfannkuchen - Sosse - ... - Topping.
Bei 180° C Umluft im Ofen ca. 30 - 40 Minuten lang backen.

Guten Appetit und liebe Grüsse,
euer Puminchen

Sonntag, 27. Januar 2013

Elsässer Flammkuchen

Hallo meine Lieben,

ich traue mich ja gar nicht, es zu sagen, aber wir haben am Wochenende zum ersten Mal Flammkuchen selbst gemacht. Und ich war schockiert, wie schnell und einfach der ging.
Also ich kann euch sagen, dieses Rezept wird in mein Standardrepertoire übergehen!

Zutaten für den Teig:

  • 400 g Mehl
  • 20 g Hefe (ich hatte 1,5 Tütchen Trockenhefe genommen)
  • 250 g lauwarmes Wasser
  • 3 EL Öl
Die Hefe mit etwas Wasser anrühren und 10 Minuten stehen lassen. Dann mit dem Mehl, dem Öl und dem restlichen Wasser verrühren / verkneten und an der Wärme gehen lassen.
Der Teig reicht für 4 Bleche (denkt dran, der Flammkuchen ist ja super dünn).

Zutaten für den Schmand:
  • 250 g sauere Sahne
  • 250 g süsse Sahne
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer
Alle Zutaten miteinander verrühren.

Und nun ist eure Fantasie gefragt. Prinzipiell könnt ihr drauflegen, was ihr wollt. Der Klassiker ist mit geräucherten Speck und Zwiebeln (für 2 Bleche hatte ich 100 g Speck und 4 Zwiebeln genommen). Wir haben dann noch zwei mit Ziegenkäse (diese kleinen Rollen) und Honig gemacht. Sehr lecker!!
Im Ofen braucht der Flammkuchen bei 220° C 10-15 Minuten.

Der Klassiker mit Speck und Zwiebeln

Vielleicht habt ihr noch ein paar leckere Ideen für Beläge parat?
Liebe Grüsse,
euer Puminchen

Dienstag, 25. Dezember 2012

Apfelkuchen mit Rahmguss

Hallo meine Lieben,

ich hoffe, ihr habt den Heiligabend und den 1. Weihnachtstag gut überstanden!
Wir hatten zwei gemütliche Tage mit vielen Geschenken und noch mehr Essen.
Gestern hatte ich noch relativ spontan einen Apfelkuchen gebacken und weil er sehr einfach zu machen und dabei sehr lecker ist, möchte ich euch schnell das Rezept geben.
Ich habe das Rezept aus der Schule, 7. oder 8. Klasse Hauswirtschaftsunterricht. Das heisst, es ist ca. gut 20 Jahre alt! Als das Rezept damals in der Schule ausgeteilt wurde, gab es keine Kopie, sondern so eine Blau-Matrize (keine Ahnung, wie das richtig heisst). Naja, genug gefaselt.

Zutaten:

Für den Mürbeteig

  • 300 g Mehl
  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz


Für den Guss

  • 2 Becher süsse Sahne
  • 3 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz

ca. 4 Äpfel

Die Zutaten des Mürbeteigs miteinander gut verkneten und in eine Springform (28 cm) geben.
Die Äpfel vierteln, schälen und entkernen und in dünne Spalten schneiden und auf dem Mürbeteig verteilen. 
Die Zutaten für den Guss verquirlen und über die Äpfel giessen.
Den Kuchen bei 180° C ca. 1 Stunde lang backen. Guten Appetit!
Ich wünsche euch noch einen schönen 2. Weihnachtstag!
Liebe Grüsse,
euer Puminchen

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Rosenlkohl-Curry mit Hähnchen

Hallo meine Lieben,

heute gibt es auch noch schnell ein Rezept von mir. Ich war vorgestern im Rewe und habe gesehen, dass die da so einen Rezeptautomaten haben. Ich habe ein bisschen rumgestöbert und bin auf das Rosenkohl-Curry gestossen, das ich recht ansprechend fand. Also habe ich es mir ausgedruckt und gestern mal (mit den Mengen leicht abgewandelt) ausprobiert.

Zutaten:

  • 750 g Rosenkohl
  • 3 Möhren
  • ca. 300 g Hähnchenfilet
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl, etwas Butter
  • 2 EL Currypulver
  • 100 g Schlagsahne
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 2-3 EL Sossenbinder oder einfach Mehl
  • 1/4 Töpfchen Koriander (ich habe getrockneten aus dem Glas genommen)

Den Rosenkohl (ganz lassen) und die Möhren (Scheiben) rüsten und gar kochen (Rosenkohl ca. 15 Min, Möhren nach der Hälfte der Zeit dazu geben), dann abgiessen und zur Seite stellen. 
Das Fleisch in kleine Würfel schneiden und mit etwas Öl in der Pfanne anbraten. Mit Pfeffer und Salz würzen und ebenfalls zur Seite stellen.
Etwas Butter mit Öl erhitzen, das Currypulver dazu geben und anschwitzen. Dann mit der Brühe und der Sahne ablöschen, würzen und mit dem Mehl abbinden (ich musste den Pürrierstab zur Hilfe nehmen, damit es keine Klümpchen gibt). Zum Schluss den Koriander dazu geben und das Fleisch, sowie das Gemüse unterheben.
Man kann es so essen, aber auch mit Reis oder Asianudeln servieren.
Guten Appetit und liebe Grüsse,
euer Puminchen

Freitag, 2. November 2012

Überbackene Tomaten mit Feta

Hallo meine Lieben,

ich habe meine heutigen Glanzleistungen schon vollbracht, die die wären: aufstehen, fertig machen, schnell beim Arzt und der Apotheke vorbei und einkaufen.
Das muss in meinem jetzigen Zustand reichen!
In einem Stündchen hole ich noch den Froggi vom KiGa ab und dann sehen wir mal, wozu ich mich noch hinreissen lasse.

Damit meine Familie trotz allem nicht verhungern muss, zaubere ich abends immer was schnelles und einfaches, dass aber trotzdem lecker ist und allen schmeckt.
Gestern gab es mit Feta überbackene Tomaten. Bei uns auch "warmer Morup" genannt (unsere eine Katze heisst Morup, was die Abkürzung von Mozzarella / Sirup darstellt, zu Beginn unserer Beziehung haben wir ca. 3 x die Woche Tomate / Mozzarella gegessen und dazu Sirup getrunken, und dieses Gericht ist die Abwandlung davon...).
Es eignet sich super als Vorspeise oder auch als kleinen Hauptgang. Dazu passt gut Baguette. Es lässt sich auch sehr schnell vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren, bis man es dann in den Ofen schieben muss.

Zutaten:

  • 1 Packung Feta (ca. 200 g)
  • Strauchtomaten (ca. 300 g)
  • Olivenöl
  • Pfeffer, Salz, Oregano

Die Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Eine entsprechende Auflaufform damit auslegen. Den Feta (je nach Form der Auflaufform) in entsprechende Stücke schneiden und auf die Tomaten legen. Dann grosszügig mit Olivenöl übergiessen. Mit Pfeffer, etwas Salz und Oregano würzen (erst das Öl und dann die Gewürze, sonst "spült" man sie wieder runter) und für ein halbes Stündchen bei ca. 170 °C in den Ofen schieben.
Viel Spass beim Nachkochen.
Liebe Grüsse,
euer Puminchen

Dienstag, 30. Oktober 2012

Bauernfrühstück

Hallo meine Lieben,

zum Abschluss des Monats und damit hier noch mal überhaupt was passiert, gibt es jetzt noch ein kleines, sehr simples Rezept von mir.
Gestern gab es schon Kartoffeln zum Abendessen und da welche übrig geblieben sind, habe ich sie heute als Bauernfrühstück verwurstelt.
Geht sehr schnell, ist super einfach und eigentlich auch immer lecker.

Zutaten:

  • Gekochte Kartoffeln nach Belieben (ich hatte 1 grosse und 5 kleine)
  • 3 mittlere Zwiebeln
  • 4 Eier
  • ein paar Cherrytomaten
  • Champignons
  • Öl, Milch, Brühepulver, Pfeffer, Salz, Orgegano
  • Gewürzgürkchen

Die Zwiebeln werden gewürfelt und in der heissen Pfanne im Öl angebraten. Dann kommen die kleingeschnittenen Kartoffeln dazu. Bei den weiteren Zutaten ist man eigentlich frei, ich hatte in diesem Fall in Scheiben geschnittene Champignons und halbierte Cherrytomaten dazu genommen. Alles schön anbraten, bis es etwas matschig aussieht.
Dann die Eier mit einem guten Schuss Milch und den Gewürzen verquirlen, dazu geben und gut durchbraten lassen. 
Wir mögen am Liebsten Gewürzgürkchen dazu, aber auch ein kleiner grüner Salat passt hervorragend.
Guten Appetit und liebe Grüsse,
euer Puminchen

Freitag, 28. September 2012

Schweizer Nudelsalat

Hallo meine Lieben,

so, ich bin jetzt wieder zu Hause. Gerne würde ich mich ausruhen, aber der Alltag geht übergangslos weiter. Vorhin war ich schon bei der Physiotherapie und jetzt habe ich noch einen Nudelsalat gemacht.
Heute Abend ist nämlich Elternabend im Kindergarten mit anschliessender Elternparty. Alle Eltern bringen was mit, logisch.
Nun denkt ihr, Nudelsalat ist ja nicht so der Knaller, aber falsch gedacht.
Dieser Salat kommt immer super gut an und ich werde ständig nach dem Rezept gefragt.
Die Zutaten an sich sind nicht so "spannend", aber das Dressing ist genial und verleiht dem Salat seinen ganz speziellen Geschmack.
Eigentlich nimmt man in der Schweiz dazu meist Hörndli (also kleine Hörnchennudeln), aber die gibt es hier nicht überall und letzten Endes ist Nudel Nudel, oder?
Für die heutige Variante habe ich Farfalle genommen.

Zutaten:

  • 300 - 500 g Nudeln
  • 1 rote Paprika
  • 200 g Käse (z.B. Gouda)
  • 200 g Fleischwurst
  • 15 Silberzwiebeln
  • 6 Gewürzgürkchen
  • 3 hartgekochte Eier

Für das Dressing:
  • 1 Glas Mayonnaise (bevorzugt Miracel Whip)
  • 1 EL Senf, mild
  • 1-2 TL Brühepulver
  • 1 Naturjoghurt
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • Petersilie, fein gehackt
  • Essig, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Die Nudeln werden im Salzwasser gekocht, die restlichen Zutaten werden klein geschnitten. Für meine Variante heute habe ich die Fleischwurst weggelassen und mehr Käse genommen, da ich auf evtl. Vegis Rücksicht nehmen wollte. Man könnte auch Speckwürfelchen oder Maiskörner reintun. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Die Zutaten des Dressings werden alle miteinander vermischt. Dann die kleingeschnippelten Zutaten dazu geben und diese Masse mit den Nudeln unterheben.
Gut durchziehen lassen und geniessen :).
Liebe Grüsse,
euer Puminchen

Montag, 3. September 2012

Kartoffelsuppe

Hallo meine Lieben,

und schon wieder ein Rezept von mir! Wir waren gestern im Serengeti-Park Hodenhagen und als wir heimkamen, waren wir ziemlich ausgehungert (Dank der hohen Eintrittspreise waren wir zu geizig dort noch was zu essen). Also musste schnell was herzhaftes her. Und weil alle Zutaten da waren, habe ich Kartoffelsuppe gemacht. Sehr lecker!

Zutaten:

  • 400-500 g Kartoffeln
  • 2-3 grosse Möhren
  • 1 grosse Zwiebel
  • Wasser
  • etwas Milch
  • Mehl
  • Öl
  • Pfeffer, Salz, Muskat, Brühepulver, Oregano
  • Würstchen
Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden, ebenso die Kartoffeln und die Möhren (Scheibchen gehen natürlich auch) und alles mit etwas Öl anbraten. Mit heissem Wasser löschen (ca. 1 Liter, vielleicht erst etwas weniger nehmen und dann weiter verdünnen, je nach dem, wie dick man die Suppe mag) und dann mit dem Pürrierstab durchgehen. Ruhig ein paar Stückchen für die Haptik drin lassen :).
Dann etwas Mehl in Milch auflösen und zum Abbinden dazu geben. Mit den Gewürzen nach Bedarf würzen und dann Würstchen in Scheiben schneiden und drin ziehen lassen, bis sie schön heiss sind.
Schmeckt vor allem bei schlechtem Wetter, aber auch sonst sehr lecker.

Liebe Grüsse,
euer Puminchen

Samstag, 1. September 2012

Badischer Zwiebelkuchen

Hallo meine Lieben,

aus aktuellem Anlass gibt es jetzt noch schnell ein Rezept von mir.
Auf Drängen meines Mannes bin ich heute beim Einkaufen noch schnell im Rewe gucken gegangen, ob es nicht schon Federweisser (auch Sauser genannt) gibt, und siehe da, er hatte Glück und ich habe zwei Flaschen gekauft.
Und was gehört natürlich zum Federweisen dazu? Richtig. Zwiebelkuchen!!
Wenn ich ehrlich bin, könnte ich ihn das ganze Jahr über essen, aber er gehört dann doch irgendwie in den Herbst. Und wenn ich mir das Wetter hier so ansehen, dann ist es jetzt schon eindeutig Zwiebelkuchenzeit.

Zutaten für den Boden (Hefeteig):

  • 50 ml warmes Wasser
  • 150 g Mehl
  • 1/2 Tütchen Trockenhefe (oder 1/2 Würfel frische Hefe)
  • 1/2 TL Salz
  • 1/4 TL Zucker
  • 3 EL Olivenöl (entspricht ca. 25 g)
Die Hefe mit dem Zucker im Wasser auflösen und ein bissl stehen lassen. Dann die restlichen Zutaten hinzugeben, das ganze gut verkneten und abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen. Wenn der Teig gegangen ist nochmals gut durchkneten und in eine runde Springform geben (ca. 2-3 cm Rand einplanen).

Zutaten für den Belag:

  • ca. 750 g Zwiebeln
  • 100 g Speckwürfelchen
  • 150 g Sahne
  • 2-3 Eier
  • Brühepulver, Pfeffer, Salz, Muskat, evtl. Kümmel
  • Öl
Die Zwiebeln in Halbkringel schneiden und zusammen mit dem Speck in etwas Öl goldbraun anrösten und mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Diese Masse dann gleichmässig auf dem Hefeteig verteilen. Die Eier mit der Sahne verrühren und mit der Brühe würzen. Wer mag, kann noch Kümmel dazu tun. Diese Gemisch nun gleichmässig auf die Zwiebelmasse geben.
Das Ganze dann im Backofen bei 180° C ca. 45 Minuten backen.
So, das war's jetzt aber für heute von mir!
Liebe Grüsse,
euer Puminchen

Mittwoch, 18. Juli 2012

Türkische Reibeplätzchen

Hallo meine Lieben,

und weiter geht's mit dem Post-Marathon. Heute mal wieder ein Rezept. Es handelt sich um türkische Reibeplätzchen. Das Rezept habe ich von einer türkischen Mitpatientin aus der Reha-Klinik und ich finde es klasse. Es geht recht schnell und sie schmecken total lecker, vor allem, wenn man auf Dill steht. Wer keinen Dill mag, kann es auch mit frischer Blattpetersilie probieren.

Zutaten:

  • 1 Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • 1 gelbe Paprika
  • 1 grosse Zwiebel
  • 2 Bund frischer Dill
  • 2 Eier
  • Mehl nach Bedarf
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Zucker

Die Zucchini, die Paprika und die Zwiebel werden gewaschen bzw. geschält und grob geraspelt. Den Dill nach dem Waschen klein hacken. Ca. 2 TL Salz und eine Prise Zucker dazugeben geben, gut durchmischen und ca. 1/2 Stunde stehen lassen, damit das Wasser aus dem Gemüse gezogen wird.
Die Eier mit ca. 3 EL Mehl und den restlichen Gewürzen verrühren. Die Gemüsemischung in ein feines Sieb geben, damit das überschüssige Wasser ablaufen kann. Dann mit der Eier-Mehl-Mischung verrühren und in einer Pfanne mit heissem Öl ausbacken. Wenn die Masse noch zu flüssig sein sollte, einfach mehr Mehl dazu geben, bis ihr die richtige Konsistenz erreicht habt.
Wir essen sie einfach so, sozusagen als Hauptgang, Kräuterquark passt sehr gut dazu. Ich habe sie auch schon mal für ein Kindergartenfest als Mini-Reibeplätzchen gemacht. Sie kamen sehr gut an!

Viel Spass beim Ausprobieren. Vielleicht entwickelt ihr noch andere Varianten davon?
Liebe Grüsse,
euer Puminchen